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Allgemeines zur Neufassung des Rahmenhygieneplans

12. 11. 2020

 

Liebe Eltern,

 

erneut wurde der Rahmenhygieneplan vom Ministerium überarbeitet. Im Anschluss finden Sie Auszüge aus dem Ministerialschreiben über die neuesten Änderungen, die für die Grundschule von Bedeutung sind. Auch das schulinterne Hygienekonzept wurde entsprechend angepasst. Auch dieses finden Sie auf unserer HP.

 

Allgemeines zur Neufassung des Rahmenhygieneplans

Beim Schulgipfel am 4. November 2020 bestand Einigkeit, dass der bisherige Drei-Stufen-Plan, der in Abhängigkeit von bestimmten Inzidenzwerten abgestufte Hygiene- bzw. Infektionsschutzmaßnahmen vorsah, unter den derzeitigen Rahmenbedingungen keine geeignete Handlungsgrundlage mehr darstellt – nicht zuletzt deshalb, weil die vergangenen Wochen gezeigt haben, dass ein Präsenzbetrieb auch bei erhöhten Inzidenzwerten in einem Kreis aufrecht erhalten werden kann und Pauschallösungen dem differenzierten Infektionsgeschehen in den einzelnen Kreisen nicht gerecht werden.

 

  • Der bisherige Drei-Stufen-Plan wird daher ausgesetzt. Dies gilt zunächst für die Dauer der Gültigkeit der 8. BayIfSMV – d. h. voraussichtlich bis mindestens 30. November 2020.

 

  • Stattdessen erhalten folgende Maßnahmen allgemeine Gültigkeit:

 

  • generelle Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte in allen Jahrgangsstufen auch während des Unterrichts (Ausnahme nur noch in Einzelfällen durch Gesundheitsamt möglich, insbesondere wenn auch bei durchgängigem Präsenzunterricht der Mindestabstand von 1,5 m auch zwischen den Schülerinnen und Schülern eingehalten werden kann; unberührt bleiben darüber hinaus Befreiungen im konkreten Einzelfall gem. §§2, 18 Abs. 2 Satz 2 der 8. BayIfSMV)
  • Durchführung von Gruppenarbeit nur mit Mindestabstand
  • besondere Schutzmaßnahmen in einzelnen Fächern,

 

b) Weitere Maßnahmen des Infektionsschutzes an Schulen

 

Wie oben bereits beschrieben, ist es unser Ziel, die Schulen so lange geöffnet zu halten, wie das Infektionsgeschehen vor Ort dies zulässt. Den zuständigen Gesundheitsbehörden wollen wir es noch stärker als bisher ermöglichen, die Entwicklung an der einzelnen Schule in den Blick zu nehmen und – falls nötig – der Situation vor Ort entsprechende, weiterreichende Einzelmaßnahmen einzuleiten.

Daher können die Gesundheitsämter nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bei Infektionsvorkommnissen oder Verdachtsfällen in einzelnen Klassen, Kursen, Jahrgangsstufen oder Schulen jeweils für diese weiterhin anordnen, dass

 

  • ein Mindestabstand von 1,5 m auch zwischen den Schülerinnen und Schülern in Unterrichtsräumen und in den Räumen für den schulischen Ganztag bzw. der Mittagsbetreuung einzuhalten ist oder
  • der Präsenzunterricht vorübergehend eingestellt wird.

 

Die Entscheidung hierüber erfolgt künftig jedoch nicht auf der Basis eines bestimmten Inzidenzwerts, sondern allein auf Basis der Situation an der Einzelschule. Auf diese Weise ermöglichen wir ein deutlich differenzierteres Vorgehen, als wenn Entscheidungen zum Beispiel pauschal für alle Schulen und alle Schularten in einem Kreis getroffen werden. So kann die Einführung des Mindestabstands von 1,5 Metern etwa nach Alters- bzw. Jahrgangsstufen differenziert erfolgen. Da Kinder im Alter bis 10 bzw.12 Jahren laut wissenschaftlichen Studien eine deutlich geringere Rolle im Infektionsgeschehen spielen, kann auch geprüft werden, ob beispielsweise Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6 von etwaigen Anordnungen ausgenommen werden können.

 

Für den Fall, dass der Mindestabstand angeordnet wird, gilt:

 

Ob Präsenz- und Distanzunterricht im tage- oder wochenweisen Wechsel stattfinden oder bestimmte Jahrgangsstufen (wie z. B. Abschlussklassen) bevorzugt  Präsenzunterricht erhalten, richtet sich nach den räumlichen und pädagogischen Gegebenheiten vor Ort.

 

Das Bestreben des Ministeriums gilt der Aufrechterhaltung des regulären Unterrichts, um Ihren Kindern möglichst umfassend ihr Recht auf Bildung zu ermöglichen. In dieser Krisensituation müssen wir alle an einem Strang ziehen, wobei auch gewisse Einschränkungen in Kauf genommen werden müssen.

Ich wünsche Ihnen mit Ihren Familien eine stabile Gesundheit  und vorab eine besinnliche Adventszeit!

Gez. Barbara Buz